Sanierung auf vorhandenem Bestand
Auf dem weiterbauen,
was schon da ist.
Mikrozement wird in dünnen Lagen aufgebaut. Wo der vorhandene Belag fest sitzt, muss er deshalb oft nicht heraus: Der alte Fliesenspiegel im Bad, der Estrich im Wohnraum oder eine tragfähige Wandfläche bleibt liegen und wird zum Untergrund. Das spart Abbruch, Schutt und die Bauzeit, die ein Rückbau mit sich bringt. Ob das in Ihrem Raum funktioniert, entscheidet der Bestand – nicht der Wunsch.
Das klären wir, bevor wir kalkulieren
- Haftung und Tragfähigkeit des vorhandenen Belags. Hohlliegende oder lose Fliesen tragen keine neue Beschichtung.
- Risse und Bewegungsfugen. Arbeitende Risse zeichnen sich durch jede dünne Schicht wieder ab und müssen vorher behandelt werden.
- Feuchtigkeit und Abdichtung. Im Bad gehört die erforderliche Abdichtung in den Aufbau; aufsteigende Feuchte schließt eine Beschichtung aus.
- Aufbauhöhe. Türen, Übergänge, Abläufe und Sockel entscheiden mit, wie viel Aufbau möglich ist.
- Anschlüsse und Details. Wanne, Duschtasse, Rohrdurchführungen und Kanten bestimmen den Aufwand oft stärker als die Fläche selbst.
- Nutzung. Wohnraum, Bad oder gewerbliche Beanspruchung führen zu unterschiedlichen Aufbauten und Versiegelungen.
Nicht jeder Bestand ist geeignet. Bei losen Belägen, arbeitenden Rissen, feuchten Untergründen oder ungeeigneten Holzkonstruktionen sagen wir das und rechnen den nötigen Rückbau offen mit ein – statt ein Ergebnis zu versprechen, das nicht hält.